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 KÖPRÜ / Kış 2000 
 İnsanlığın En Uzun Yüzyılı
 KÖPRÜ / Kış 96 
 Bilim ve Din


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Şeriat Nedir?
Güz 94   [ 48. Sayı ]


Das Oberste Zeichen

Die erste dieser Wahrheiten: In der gleichen Weise, da in jeder einzelnen Pflanze und in jedem einzelnen Baum eine überlegte Wohltätigkeit und Grosszügigkeit in deutlichster Form zu sehen ist, wie auch eine zweckhafte Freisinnigkeit und Freigebigkeit, so kann dies bei der Gesamtheit der Bäume und Pflanzen auch gesehen werden, so klar-glänzend wie Sonnenlicht.

Die zweite Wahrheit: Das weise und zweckhafte Anders-Sein und Unterscheiden der verschiedenen Pflanzenarten kann in keiner Weise dem Zufall zugeschrieben werden, noch die überlegte und gnadenvolle Schmückung und Illustration, die ihnen innewohnt-all dies kann so klar wie Tageslicht in den unbegrenzten Spielarten und Arten gesehen werden. Sie zeigen, dass sie das Werk und der Druck eines All-Weisen Machers sind.

Die dritte Wahrheit: All die zahllosen Mitglieder, die unterschiedlichen hunderttausend Gestaltungen, die ganz besonders mit äusserster Ordnung, Gleichgewichtigkeit und Schönheit ausgestattet sind, entfalten und erblühen aus zweihunderttausend Arten von gut-definierten und begrenzten, einfachen und festen Samen und Körner identisch miteinander oder fast so-ihr Hervorbrechen aus diesen Samen in gesonderter und getrennter Form, mit äusserster Gleichgewichtigkeit, Vitalität und weiser Zweckhaftigkeit ohne den geringsten Fehler oder Irrtum, ist eine Wahrheit, brillanter als die Sonne. Die Beweise für diese Wahrheit sind zo zahlreich wie die Blumen, Früchte und Blätter, die im Frühling hervorbrechen. So sagt der Wanderer: "Preis sei Gott für den Segen des Glaubens."

Diese Wahrheiten und das ihnen gegebene Zeugnis ausdrückend, sagten wir in der Sechsten Stufe des Ersten Teils: "Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf die Notwendigkeit Dessen Existenz in Einheit zeigt der Konsens all der Arten der Bäume und Pflanzen, die beschäftigt sind mit dem Rühmen Gottes und die sprechen mit den beredsamen und gutgeordneten Worten ihrer Blätter, mit ihren prunkvollen und hübschen Blüten, mit ihren gutgeordneten und gutsprechenden Früchten, durch das Zeugnis der Reichhaltigkeit der Wahrheit der Ausstattung, Wohltätigkeit und der gastfreundlichen Gottesgaben, getan in zweckhafter Gnade, und durch das Zeugnis der Wahrheit des Andersseins, des Schmucks und der Verzierung, getan mit Wille und Weisheit. Deutlich auch ist der Hinweis, der durch die Wahrheit gegeben wird. dass sich all ihre symmetrischen, geschmückten, gesonderten, mannigfaltigen und unbegrenzten Formen aus Samen und Körnern entfalten, die einander ähneln und sich annähern und die begrenzt und beschränkt sind."

Der Wanderer schreitet fort auf seiner meditativen Reise mit gesteigertem Eifer ,und mit Pinem Blumenstrauss von Gnosis und Glauben, und dieser ist wiederum wie ein Frühling, gesammelt im Garten des Frühlings. Da öffnet sich vor seinem die Wahrheit erfassenden Intellekt, vor seiner erkennenden Vernunft das Tor zum Reich der Tiere und Vögel. Mit hunderttausenden verschiedenen Stimmen und Zungen wurde er eingeladen einzutreten. Er trat ein und sah, dass all die Tiere und Vögel in ihren unterschiedlichen Arten, Gruppen und Klassen still und laut verkündeten: "Es gibt keinen Gott ausser Gott. " Und so verwandelten sie das Gesicht der Erde in einen riesigen Platz der Anrufung, in eine ausgedehnte Versammlung für die Verkündigung des Ruhmes Gottes. Er sah, dass jede davon wie eine Gott gewidmete Ode ist, wie ein Wort, das Gottes Ruhm verkündet, wie ein Buchstabe, der Gottes Mitleid anzeigt; und jede davon beschreibt den Macher und entbietet Ihm Dank und Lobrede. Es war, als ob die Sinne, Glieder und Instrumente dieser Tiere und Vögel geordnete und ausgewogene Worte wären oder vollkommene und disziplinierte Ausdrücke. Er beobachtete drei grosse und umfassende Wahrheiten, die in entschiedener Form ihre Danksagung dem Schöpfer und Erhalter und Fürsorger und ihre Bezeugung Seiner Einheit anzeigen.

Die erste Wahrheit: Ihre weise Erschaffung ist aus dem Nichts hervorgebracht worden in einer Weise, dass sie keineswegs dem Zufall zugeschrieben werden kann oder einer blinden Kraft oder der unbelebten Natur. Sie werden geistreich aufgefordert, ins Dasein zu treten. Sie werden in zweckhafter und kundiger Art erschaffen und hervorgebracht. Ihre neiebung und Beseelung stellt sich dar in einer Weise, die einen zwanzigfachen Beweis der Erkenntnis, der Weisheit und des Wollens liefert-all dies ist eine Wahrheit, die Zeugnis gibt für die notwendige Existenz des Ewig-Lebenden und Sich-SelbstErhaltenden, für dessen sieben Attribute und dessen Einheit-und dieses Zeugnis wird durch die Zahl aller beseelten Lebewesen wiederholt.

Die zweite Wahrheit: Die zahllosen Wesen sind hinsichtlich der Gesichtszüge, der schmuckhaften Form, der zahlenmässigen Quantität und der verzierten Gestalt verschieden. Daraus erscheint eine starke Wahrheit, so gesondert und verziert und illustriert: Diese umfassende Tat, die auf jeder Seite tausende Wunder und Zwecke zeigt, kann nur vom Machthaber über alle Dinge, vom Kundigen aller Dinge erschaffen sein-eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Die dritte Wahrheit: Zahllose Geschöpfe entfalten sich in hunderttausend verschiedenen Gestalten und Formen, und jedes davon ist ein Wunder der Weisheit. Sie entstehen aus Eiern und Eierchen sowie Sperma genannten Wassertropfen, die identisch miteinander sind oder sich wenig voneinander unterscheiden oder sich ähneln, und die begrenzt und beschränkt in ihrer Zahl sind-und all dies entsteht in einer höchst geordneten, symmetrischen und makellosen Form. Diese Entfaltung und Entstehung ist so eine brillante Wahrheit, die mit Beweisen und Zeugnissen beleuchet wird, so zahlreich wie die Tiere selber.

Durch den Konsens dieser drei Wahrheiten sind alle Tierarten insgesamt beschäftigt, um zu bezeugen, dass es ausser Ihm (Gott) keinen Gott gibt. Es ist, als ob die gesamte Erde wie ein grosser Mensch sagen würde, dass es keinen Gott ausser Ihm (Gott) gibt, und die Erde spricht in einer Weise, die zu ihrer Riesigkeit passt, und sie übermittelt ihr Zeugnis dem Himmelsvolk. Der Wanderer hat in diesem Sinne gesehen, verstanden und eine richtige Lehre daraus gezogen. Diese Wahrheiten ausdrückend sagten wir in der Siebten Stufe des Ersten Teils:

"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit zeigt der Konsens aller Tiere und Vögel, die Gott preisen und Ihn bezeugen mit den Worten ihrer Sinne, ihrer Fähigkeiten und der ihnen eigentümlichen Triebe, mit Worten gut ausgewogen, geordnet und beredsam; durch das Zeugnis der Grossartigkeit, der Reichhaltigkeit, der Wahrheit des Werdenlassens, des Machens und des Erschaffens, entsprechend des Wollens, für die Wahrheit des Andersseins und der Zierde gemäss des Zweckes, und für die Wahrheit des Ordnens und des Schmückens gemäss der Weisheit. Deutlich auch ist der Hinweis; der durch die Wahrheit gegeben wird, in dem sich all ihre geordneten, gesonderten. mannigfaltigen und unbegrenzten Formen entfalten, aus identischen oder ähnlichen Eiern und Spermatropfen, die begrenzt und beschränkt sind."

Dieser nachsinnende Wanderer möchte weiterschreiten in den unbegrenzten Graden und im unendlichen Geschmack und im göttlichen Licht der Erkenntnis. Deshalb wollte er die Welt der Menschen, das Reich der Menschheit betreten. Zuerst luden ihn die Gottesgesandten, diese Anführer der Menschheit, ein, und er trat ein. Er schaute zunächst auf die Haltestelle der vergangenen Zeit, und er sah, dass all die Gottesgesandten-Friede sei auf ihnen-die leuchtendste und vollkommenste Menschenart, im Chor rezitierten: "Kein Gott ausser Ihm. " Und sie waren im Gottesgedenken. Mit der Kraft ihrer glänzenden, wohlbezeugten und zahllosen Wunder verkündeten sie Gottes Einheit. Und um den Menschen vom tierischen Zustand zum engelhaften Grad voranzubringen, belehrten sie die Menschen und luden sie ein, an Gott zu glauben. Er kniete sich nieder in der Schule des Lichts, und er achtete auf die Lektion:

Er sah, dass in der Hand eines jeden dieser Lehrer-die erhabensten und berühmtesten aller gefeierten Meister der Menschheit-zahlreiche Wunder waren, die ihnen vom Schöpfer Allen Seins als Zeichen der Bestätigung ihrer Mission gegeben worden waren. Weiterhin, eine grosse Gruppe von Menschen, eine ganze Gemeinschaft, bekräftigte ihre Verkündigungen und kam durch ihre Hände zum Glauben. Dieser Wahrheit wurde zugestimmt und beigepflichtet durch jene hunderttausende ernsthafter und wahrhafter Individuen, einmütig und in voller Übereinstimmung, und daher muss sie fest und definitiv sein. Er verstand auch, dass die Leute der Irreleitung, die eine Wahrheit ablehnen, die von so vielen wahrhaftigen Zeugen mit ihren Wundern attestiert und bekräftigt ist, einen höchst schweren Irrtum begehen, ein Verbrechen in der Tat, und dass sie daher die schwerste Strafe verdienen. Er erkannte, dass umgekehrt jene, die der Wahrheit zustimmen und an sie glauben, die Wahrhaftigsten und Rechtschaffensten sind. Und ein grosser Grad der Heiligkeit wurde ihm offenkundig.

Ja, die unbegrenzten Wunder, mit denen Gott die Gottesgesandten ausstattete-Friede sei auf ihnen-sind jedes für sich eine Bestätigung ihrer Mission. Die vielen himmlischen Schläge, ihren Widersachern versetzt, sind jeder für sich wie ein Beweis ihrer Wahrhaftigkeit. Ihre individuellen Vollkommenheiten, jede für sich ein Anzeichen ihrer Rechtschaffenheit; ihre wahrhaften Lehren; die Stärke ihres Glaubens als ein Zeugnis für ihre Aufrichtigkeit; ihre oberste Ernsthaftigkeit und Bereitschaft zur Selbstaufopferung; die heiligen Bücher und Buchseiten, die von ihren Händen gehalten werden; ihre zahllosen Schüler, die durch Befolgen der Lehrpfade die Wahrheit, die Vollkommenheit und das Licht erlangen und so wiederum die Wahrhaftigkeit der Lehren beweisen; die einmütige Übereinstimmung der Gottesgesandten-dieser höchst ernsthaften Warner-und ihrer Anhänger in allen positiven Angelegenheiten; ihre Eintracht, gegenseitige Unterstützung und Sympathie-all dies begründet einen so machtvollen Beweis, dass keine Kraft auf Erden ihm widerstehen kann und kein Zweifel oder Zögern ihn überleben kann.

Unser Wanderer verstand weiterhin, dass den Glauben an die Propheten-Friede sei auf ihnen-in die Glaubensartikel einzuschliessen, eine andere grosse Quelle der Stärke darstellt. So zog er grossen Nutzen aus ihren Lektionen. Und dies ausdrückend sagten wir im Achten Grad des Ersten Teils: ` Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf die Notwendigkeit Dessen Existenz in Einheit zeigt die Einmütigkeit aller Propheten, durch die Kraft ihrer leuchtenden Wunder-und beide bekräftigen und werden bekräftigt."

Der willige Wanderer zog einen erhabenen Geschmack der Wahrheit aus der Kraft des Glaubens. Er kam aus der Versammlung der Propheten- Friede sei mit ihnen-. Und der fragende Wanderer fand sich eingeladen in das Klassenzimmer jener Tiefgründigen, Tiefschürfenden und Erfahrenen,welche die Verkündigungen der Propheten-Friede sei auf ihnen -mit den klarsten und machtvollsten Beweisen bekräftigten und die bekannt sind als die Auserwählten und Gereinigten oder als die Wahrhaftigsten.

Er betrat ihren Klassenraum, und er sah hunderttausende von Genies und hunderttausende von genauen und berühmten Gelehrten, die all die bekräftigenden Angelegenheiten beweisen, die mit dem Glauben verbunden sind. Geleitet von der Notwendigkeit der Existenz Gottes und Dessen Einheit beweisen sie mit solch tiefgründigen Demonstrationen, dass für den Zweifel nicht der geringste Raum bleibt. Wirklich, die Tatsache, dass sie übereinstimmten in den Prinzipien und Pfeilern des Glaubens, trotz ihrer Differenzen in Kapazität und Ansicht, und dass sich jeder von ihnen auf einen festen und unstrittigen Beweis verliess, ist in sich selbst solch ein Zeugnis, das nur angezweifelt werden könnte, wenn die obige Gesamtheit der Intelligenz und der Scharfsinnigkeit aufgeboten werden kann und wenn die Widersacher mit ihrem Gegenbeweis zu einem einzigen Ergebnis gelangen könnten. Andernfalls ist der einzige Pfad für den Leugner, seine Ignoranz-seine äusserste Ignoranz-zu zeigen und seine Widerspenstigkeit hinsichtlich der negativen Angelegenheiten, die weder Leugnung noch Bestätigung zulassen. Er schliesst in Wirklichkeit seine Augen, aber wer die Augen schliesst, kann den Tag in die Nacht nur für sich selbst umwandeln.

Der Wanderer lernt, dass die Lichter, die in diesem riesigen und grossartigen Klassenraum von diesen geachteten und tiefschürfenden Gelehrten erstrahlten, die Hälfte des Globus für mehr als tausend Jahre beleuchtet haben. Er fand darin moralische und spirituelle Kraft, welche von der kombinierten Kraft aller Leute der Leugnung nicht erschüttert oder zerstört werden kann. In kurzer Anspielung auf die vom Wanderer in diesem Klassenraum gelernte Lektion sagten wir in der Neunten Stufe des Ersten Teils:

"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit zeigt die Übereinstimmung all der Auserwählten und Gereinigten, mit der Kraft ihrer glänzenden, gewissen und einmütigen Beweise."

Unser nachsinnender Wanderer kam aus dem Klassenraum, und glühend begehrte er, die Lichter zu sehen, die bei der fortwährenden Stärkung und Entwicklung des Glaubens beobachtet werden können, sowie beim Fortschreiten von der Stufe der Erkenntnis der Gewissheit zur Stufe der Schau (Vision) der Gewissheit. Er fand sich dann durch Tausende oder Millionen von spirituellen Leitern aufgefordert. Diese strebten hin zur Wahrheit und zum Erlangen der Schau der Gewissheit im Schatten der Fernstrasse und des Aufstiegs Mohammeds, auf dem Friede sei. Das taten sie an einem Versammlungsort, in einer Herberge, in einem Platz des Gedenkens und der Unterweisung, der überreich leuchtend und riesigweit wie eine Ebene war, herausgeformt aus der Aufrichtung zahlloser kleiner Herbergen und Konvente. Er trat ein und fand, dass diese spirituellen Leute-die Leute der enthüllenden und sagenhaften (begnadeten) Taten-einmütig verkündeten: "Kein Gott ausser Gott", auf der Basis ihres Bezeugens des Unsichtbaren und der Wundertaten, für deren Durchführung sie befähigt worden waren. Sie verkündeten die notwendige Existenz und die Einheit Gottes.

Er sieht: Aus der Ursonne Gottes kommen die verschiedenen wahren Derwischorden und die wahrhaften Lehren und Schulen der spirituellen Genies und erleuchteten Weisen; sie alle bestätigen die Wahrheit, indem sie offenkundige und schlagende Beweise in Konsens und Einmütigkeit geben.

Wie man mit den sieben Farben das Sonnenlicht erkennt, so erkennt unser Reisender, Gott mit siebzig Farben, sogar durch die Anzahl der schönsten Namen und Attribute Gottes.

Er sieht: Aus der Ursonne Gottes kommen verschiedene Lichter und erleuchtende Farben.

Diese Einmütigkeit der Heiligen, verbunden mit der Einmütigkeit der Propheten-Friede sei auf ihnenund verbunden mit der Einmütigkeit der Auserwählten und Reinen bildet einen obersten Konsens, brillanter als das Tageslicht, das die Existenz der Sonne demonstriert.

In kurzer Anspielung auf den Nutzen, den unser Wanderer von der Sufi-Herberge zog, sagten wir in der Zehnten Stufe des Ersten Teils:

"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit weist die Einmütigkeit der Heiligen in ihrer offenkundigen, gut-bekräftigten und gut-bestätigten visionären Erfahrung und in ihren sagenhaften (begnadeten) Taten."

Nun gewahrt unser Weltreisender, dass die wichtigste und die grösste aller menschlichen Vollkommenheiten, in der Tat der eigentliche Quell und Ursprung all solcher Vollkommenheiten, die Liebe zu Gott ist, die aus dem Glauben an Gott und aus dem Erkennen Gottes kommt. Und der Wanderer wünscht mit all seinen Kräften, äusseren und inneren, noch fortzuschreiten in der Stärkung seines Glaubens und in der Entwicklung seiner Erkenntnis. Daher hebt er sein Haupt, schaut zu den Himmeln und spricht für sich:

"Die kostbarste Sache in der Schöpfung ist das Leben. Alle Dinge sind dem Leben unterworfen. Das kostbarste aller Lebewesen ist das beseelte, und das kostbarste der beseelten Lebewesen ist das bewusste. Jedes Jahrhundert und jedes Jahr ist der Erdball beschäftigt, sich zu entleeren und sich wieder aufzufüllen, um diese kostbare Substanz zu vermehren. Es folgt dann zweifellos daraus, dass die grossartigen und verzierten Himmel angemessene (geeignete, zuständige) Leute und Einwohner haben müssen, die Leben, Seele und Bewusstsein besitzen. Denn Ereignisse zum Sehen und Sprechen mit Engeln-so wie das Erscheinen Gabriels, auf dem Friede sei, in die Gegenwart des Gottesgesandten, auf dem Friede sei, und in den Blick der Gefährtenwurden überliefert und erzählt seit uralten Zeiten. Wäre es doch dann so, dass ich mich mit den Leuten des Himmels unterhalten und ihre Gedanken zu dieser Sache lernen könnte. Denn ihre Worte hinsichtlich des Schöpfers des Kosmos sind die wichtigsten. "Wie er so darüber nachdenkt, hört er plötzlich eine himmlische Stimme: "Wenn du uns treffen willst und unserer Lektion lauschen willst, dann wisse, dass wir vor allen anderen an die von uns übermittelten Glaubensartikel glaubten, die von all den Gottesgesandten gebracht worden sind, angeführt vom Gottesgesandten Mohammed auf dem Friede und Segen sei, der den Koran der Glorreichen Darlegung brachte. Und auch all die reinen Geister unter uns, die vor den Menschen erschienen sind, geben einmütig und ausnahmslos Zeugnis für die notwendige Existenz, für die Einheit und für die geheiligten Attribute des Schöpfers dieses Kosmos und verkünden dies mit einem Gleichklang. Die Affinität und die gegenseitige Korrespondenz dieser zahllosen Proklamationen ist ein Führer für dich, so glänzend wie die Sonne. " So erstrahlte das Glaubenslicht des Reisenden und er erhob sich von der Erde zu den Himmeln.

In kurzer Anspielung auf die Lektion, die der Wanderer von den Engeln lernte, sagten wir in der Elften Stufe des Ersten Teils:

"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit weist die Einmütigkeit der Engel, die dem menschlichen Blick erscheinen und die zu den Auserwählten unter den Menschen sprechen, mit ihrem gegenseitigen Korrespondieren und bestätigtem Zeugnis."

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